Werdegang
Ausbildung und Zertifikate
Erziehungswissenschaftlerin
Promotionsstudiengang an der Freien Universität Berlin- Bildungsforschung
- Qualitative Evaluationsforschung
- Kooperation, transitäre Übergänge zwischen Kindertagesstätten und Grundschulen
- Lehrtätigkeit an der Fachakademie für Sozialpädagogik
- Präventionsbeauftragte für Kindertageseinrichtungen
- Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)
- Freiberufliche Fortbildungen für Erzieherinnen, Grundschullehrkräfte
- Fachakademie für Sozialpädagogik
- Mehrjährige enge Zusammenarbeit mit dem Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP), München im Rahmen eines Modellprojektes zur "Förderung von Kindern aus Streusiedlungen und Einödhöfen"
Werdegang
Die Freude an der pädagogischen Arbeit mit Kindern hat mich dazu bewogen, den Beruf der Erzieherin zu erlernen. Dabei galt von Anfang an mein besonderes Interesse den Kindern im Kindergarten-und Krippenalter.Sehr bereichernd waren für mich die Erfahrungen als Kindergartenleiterin, die begleitet waren von einer mehrjährigen intensiven Zusammenarbeit mit dem Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) in München. Hierbei standen im Rahmen eines Modellprojektes, des Land-Kind-Projektes zur "Förderung von Kindern aus Streusiedlungen und Einödhöfen", die Orientierung an der Lebenssituation der Kinder, die Erprobung und Implementierung des situationsorientierten Ansatzes sowie die enge Kooperation aller am Bildungs-und Erziehungsprozess beteiligten Personen im Zentrum.
In der Funktion als Präventionsbeauftragte zählten knapp 300 Kindertagesstätten, Horte und Netz-für-Kinder-Einrichtungen zu meinem Einzugsbereich. Dabei stand ich mit den jeweiligen pädagogischen Fachkräften über Multiplikatorenschulungen, Elternabende, Vorträge und Großprojekte in einem umfassenden pädagogischen Austausch.
Während meiner beruflichen Tätigkeit im Bereich der mobilen Erziehungshilfen, der Sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH) hatte ich zahlreiche interdisziplinäre Kontakte und Fachgespräche mit Vertretern von Jugendämtern, verschiedener Fachdienste und pädagogischen Fachkräften von Kindertagesstätten.
Die Lehrtätigkeit an Fachakademien für Sozialpädagogik im ober-und niederbayerischen Raum eröffnete mir einen tiefen Einblick in die theorie-und praxisgeleiteten Ausbildungsbereiche angehender ErzieherInnen. Schwerpunkte meiner Lehrtätigkeit waren die Vermittlung von theoretischem, methodischem und handlungspraktischem Wissen über den Elementar-und Primarbereich, respektive Kindertagesstätten, Kinderkrippen, transitäre Übergänge und das Wahlpflichtfach Krippenpädagogik.
Durch die wissenschaftliche Begleit-und Evaluationsforschung im Rahmen einer Promotionsstudie - eines von Schul-und Jugendämtern initiierten Fortbildungsprogramms zur Kooperation von Kindertagesstätten und Grundschulen im städtischen und ländlichen Erfahrungsraum - habe ich noch einmal mehr erkannt, wie wichtig eine demokratisch vernetzte Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen und Einrichtungen ist. Im Verlauf der fünfjährigen Begleitstudie untersuchte ich die Wirksamkeit eines Bildungsprogramms zur Verbesserung der Kooperation zwischen ErzieherInnen und Grundschullehrkräften. Unter anderem bezog sich mein Interesse darauf, grundsätzliche Qualitätsparameter von Weiterbildung zu rekonstruieren.
Als Wissenschaftlerin haben Beobachtung und Dokumentation der pädagogischen Handlungspraxis einen hohen Stellenwert. Dabei gilt mein besonderes Interesse der Analyse kindlicher Bildungsprozesse.
Seit zehn Jahren bin ich im Bereich der Fort-und Weiterbildung für pädagogische Fachkräfte des Kindertagesstättenbereichs und für Grundschullehrkräfte tätig.
Nicht zuletzt hatte ich über die ehrenamtliche Tätigkeit als Gemeinderätin, Jugendreferentin und Beauftragte für familiäre Kriseninterventionen Gelegenheit, die kommunalpolitischen Aspekte von Gemeinden kennen zu lernen. Die Bedürfnisse von Kindern und Familien habe ich als dreifache Mutter, und Elternbeirätin Leiterin von Mutter-Kind-Gruppen unmittelbar erfahren.
Die jahrelangen Erfahrungen und Erkenntnisse in den verschiedenen beruflichen Bereichen haben gezeigt, dass die Professionalität pädagogischen Handelns auf mehreren Eckpfeilern ruht. Wenn es uns gelingt, die Erkenntnisse aus der Praxis und Wissenschaft miteinander zu verbinden und auf der Grundlage einer hohen emotionalen Kompetenz nach außen zu tragen, potenziert sich die Qualität pädagogischer Arbeit.
